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Wer sind wir?
Die Grundschule Nusse liegt im Kreis Herzogtum Lauenburg. Seit der Ämterfusion im Jahre 2008 ist das Amt Sandesneben/Nusse der Schulträger. Mit dem Ende des Schuljahres 2007/2008 ist der Hauptschulteil in die entstehende Gemeinschaftsschule Sandesneben eingegangen. Wir sind seit dem Schuljahr 2010/2011 eine reine Grundschule. Zurzeit besuchen rund 200 Schüler und Schülerinnen die Schule. Wir sind derzeit zweizügig.
Was machen wir?
Die Grundschule hat sich u.a. zum Ziel gesetzt, dass sich die Kinder in der Schule wohl fühlen und Freude am Lernen haben. Im Unterricht lernen die Kinder in unterschiedlichen Unterrichts-, Arbeits- und Sozialformen. Wichtig sind uns Regeln und Rituale für das gemeinsame Zusammenleben in der Schule sowie das gemeinsame Arbeiten im Unterricht.

Dabei ist uns ein gemeinsamer Unterricht aller Kinder ebenso wichtig wie die individuelle Förderung!

Um diese Ziele zu erreichen, wird der Unterricht in vielfältiger Form gestaltet und die Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern, Eltern und Mitarbeitern der Offenen Ganztagsschule in unterschiedlichster Ausprägung gesucht. Dazu gehören außerschulische Veranstaltungen bzw. Veranstaltungen in der Schule mit außerschulischen Partnern.

Täglich:

  • Schulbücherei in der großen Pause – betreut von engagierten Eltern
  • Offene Ganztagsschule an 5 Tagen in der Woche
  • Brötchenverkauf durch Kinder der 3. und 4. Klassen (Bio-Brötchen vom Lämmerhof Panten)

Wöchentlich:

  • Förderstunden Deutsch (Leserattenclub in der 2. Klasse): Es wird erzählt, gesungen, gereimt, es werden Silben geklatscht, einzelne Wörter und kurze und lange Sätze gelesen und schließlich auch ein Buch. Es wird nicht geschrieben.
  • Förderstunden (Sternstunden in der 2. Klasse) Mathematik: Es wird erzählt unter Beachtung von Reihenfolgen, Rhythmus geschult, Mathematik im Alltag „gesucht“, mit Material „gespielt“, gezählt, gebündelt, sortiert und getauscht, der Zahlenram bis 100 aufgebaut und bearbeitet. Es wird die Konzentration geschult. Es wird nicht geschrieben, und es werden auch keine Arbeitsbögen mit Zahlenaufgaben bearbeitet.
  • Arbeitsgemeinschaft: Pflege des Schulgartens mit Teich (grünes Klassenzimmer)
  • Arbeitsgemeinschaft: Mathe-Forder

Monatlich:

  • Ein Projekttag
  • Mathe-Knobelaufgabe für alle Kinder der Schule

Jährlich:

  • Jugendwaldspiele für die 4. Klassen in Kooperation mit dem zuständigen Förster
  • Tag der offenen Tür zum Kennenlernen unserer Schule im Herbst
  • Schnuppertag für die zukünftigen Erstklässler
  • Projektwoche (alle 2 Jahre) mit Unterstützung von Elternschaft, Sportverein und Betrieben
  • Alle 2 Jahre ein gemeinsamer Schulausflug (im Wechsel mit der Projektwoche)

Verkehrserziehung:

  • Frühradfahren in den 1. Klassen, geleitet von einem Kollegen mit Unterstützung der Eltern (im vierteljährlichen Wechsel der Gruppen)
  • Verkehrsunterricht und Abnahme der Radfahrprüfung durch die Polizei in den 4. Klassen

In der Weihnachtszeit:

  • Vorlesepausen (durch Eltern oder Lehrer)
  • Wöchentliches Adventssingen in der Weihnachtszeit sowie ein gemeinsam gestalteter Weihnachtsabschluss in der Eingangshalle

Regelmäßig:

  • Unterrichtsgänge, Wandertage, Ausflüge und Klassenfahrten
  • Zusammenarbeit mit dem Jugendamt, Soziologen und der Drogenberatung
  • Enge Zusammenarbeit mit dem zuständigen Förderzentrum zwecks Integration und Diagnostik, Berichte aus den Kindergärten über zukünftige Schulanfänger/innen
  • Enge Zusammenarbeit mit den weiterführenden Schulen, Absprache und Rückmeldungen mit bzw. von den Kolleginnen und Kollegen der weiterführenden Schulen
  • Zusammenarbeit mit den zuständigen Kitas

Feste und Feiern:

  • Klasseninterne Feiern (Weihnachtsfeier, Klassenfeste, Abschlussfeier)
  • Fasching
Was wollen wir erreichen?

Integration

Der gemeinsame Unterricht von behinderten und nicht behinderten Kindern nimmt an unserer Schule einen breiten Raum ein. Um Lernschwierigkeiten durch entsprechende pädagogische Angebote auffangen zu können, sollen Schülerinnen und Schüler in möglichst kleinen Klassen präventiv/ integrativ beschult werden. Es sollen Gruppenräume zur individuellen und differenzierten Förderung eingerichtet werden. Die Klassenräume sollen mit individuellen Materialen ausgestattet werden.

Eigenverantwortliches Lernen

Aufgabe von Schule ist neben der Vermittlung von Wissen auch das Schaffen von Grundlagen für das weitere Lernen in und außerhalb der Schule. Schüler und Schülerinnen müssen das Lernen lernen. Um den Kindern dies bestmöglich vermitteln zu können, hat sich nach einstimmigen Konferenzbeschluss das Kollegium dafür entschieden, sich für das Projekt des IQSH „Lernkompetenz fördern“ zu bewerben.

Ausbildung

Wir wollen uns dafür einsetzen, auch weiterhin jungen Menschen die Möglichkeit der Ausbildung zu bieten.

Offene Ganztagsschule

Seit dem 1. September 2007 gibt es an unserer Schule die Möglichkeit der Betreuung von Montag bis Freitag, jeweils von 12:00 bis 17:00 Uhr. Das Angebot beinhaltet ein Mittagessen, qualifizierte Hausaufgabenbetreuung und anschließende Beschäftigung in unterschiedlichen Kursen wie Tischtennis, Werken, Basteln, Musik, Sport, Spiel und vieles mehr.

Der offenen Ganztagsschule stehen 5 Räume zur Verfügung.

Die Mitarbeit von Lehrerinnen unserer Schule ermöglicht eine intensive Zusammenarbeit von Schule und Offener Ganztagsschule. Die Kolleginnen stehen in engem Kontakt mit den Betreuungskräften, was auch die Nutzung sämtlicher der Schule zur Verfügung stehenden Arbeits- und Beschäftigungsmaterialen beinhaltet. Die Verzahnung von Vormittag und Nachmittag soll weiter intensiviert werden.

Integration an der Grundschule Nusse
Seit 1994 wird an der Grundschule Nusse integrativ gearbeitet. Es werden an unserer Schule Schüler mit einem sonderpädagogischen Förderbedarf in einem oder mehreren Bereichen unterrichtet:

  • Sprache
  • Lernen
  • Emotionale und soziale Entwicklung
  • Hören
  • Sehen

  • Sonstige Entwicklung

Es gibt Klassen, in der Schüler/innen mit und ohne sonderpädagogischem Förderbedarf gemeinsam unterrichtet werden. Die Schüler/innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf werden (zusätzlich) durch das Förderzentrum Astrid-Lindgren-Schule und Schule Steinfeld aus Mölln betreut. Von dort kommen Sonderschullehrkräfte, woraus sich aktuelle Stundenzuweisungen pro Schüler ergeben.

Persönlichkeitsförderung in der Schule
1. Persönlichkeitsförderung – was bedeutet das?

Persönlichkeitsförderung im Sinne der WHO bedeutet, Kinder und Jugendlichen in den folgenden Bereichen Kompetenzen und positive Strategien zu vermitteln:

  • Selbstwahrnehmung und Einfühlungsvermögen
  • Kommunikation
  • Kritisches Denken und Standfestigkeit
  • Umgang mit Stress und negativen Emotionen
  • Problemlösung
Förderkonzept der Grundschule Nusse
Das hier vorliegende Konzept ist das Ergebnis gemeinsamer Überlegungen, wie in der Grundschule Nusse zukunftsorientiert jede einzelne Schülerin und jeder einzelne Schüler seinen Begabungen entsprechend gefördert werden kann. Dabei ist uns bewusst, dass einzelne Punkte „Zukunftsmusik“ und abhängig von Faktoren sind, die von schulischer Seite nicht beeinflussbar sind. Um aber aufzuzeigen, wie wir uns eine optimale Förderung vorstellen, wurden diese Punkte mit in das Konzept aufgenommen.
Unser Förderkonzept finden Sie hier: Förderkonzept der Grundschule Nusse

Unser Erziehungshilfekonzept finden Sie hier: Schulisches Erziehungshilfekonzept der Grundschule Nusse

Frühradfahren
Seit dem Schuljahr 2003/2004 bietet die Grundschule Nusse das "Frühradfahren" für die 1. Klassen als Unterrichtsfach an.

Dies wurde möglich, da die Schule einen Satz von 15 Kinderfahrrädern per Losverfahren zugeteilt bekommen hat, nachdem ein Kollege des Kollegiums an einer Fortbildungsveranstaltung in Bad Malente-Gremsmühlen zum Frühradfahren teilgenommen hatte. Diese Initiative wurde u. a. von den Gemeinde-Unfallversicherungsverbänden und den Unfallkassen ins Leben gerufen.

Ein Drittel des Schuljahres erhält eine 1. Klasse jeweils eine Unterrichtsstunde pro Woche Frühradfahren und kommt somit auf ca. 10 bis 12 Fahrstunden, was in etwa der Länge des gesamten Lehrgangs entspricht. Wenn die Witterung ein Fahren nicht zulässt, wird im Klassenraum Theorie zum Thema gelehrt.

Beim Frühradfahren geht es noch nicht um das Erlernen von Verkehrsregeln. Die Kinder fahren im "Schonraum" Schulhof, um die Grundfertigkeiten des Fahrradfahrens zu erlernen, die sie später im Straßenverkehr benötigen.

Ausbildungskonzept der Grundschule Nusse
Unser Ausbildungskonzept finden Sie hier: Ausbildungskonzept der Grundschule Nusse

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